#Einheitsbuddeln am BK Ennepetal

Am 2. Oktober 2019 beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Ennepetal an der bundesweiten Aktion „Einheitsbudddeln“ und pflanzten einen Baum am Schulstandort Friedenshöhe. Aufmerksam auf diese Aktion wurden die angehenden Sozialassistenten und Sozialassistenten im Rahmen des Politikunterrichts zum Thema „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“. „Wir wollten etwas für den Klimaschutz tun und andere Menschen dazu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden“, erzählt Laura. Nach kurzer Planungsphase war klar, wie die Aktion ablaufen sollte. Schaufel und Spaten waren schnell organisiert, der Baum – eine Hainbuche – wurde von den Bommerholzer Baumschulen gespendet. Den Transport übernahm Lehrerin Melanie Kussin, die ihre Klasse gerne unterstützte: „Ich wollte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Zeichen dafür setzen, dass wirklich jeder einen kleinen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise leisten kann“, sagte die Pädagogin. Und nachhaltig ist die Aktion auf jeden Fall, denn die Schülerinnen und Schüler haben sich bereit erklärt, auch für die Pflege des Baumes zu sorgen und ihn über ihre Schulzeit hinweg zu „begleiten“. Die Aktion Einheitsbuddeln wurde vom Land Schleswig-Holstein ins Leben gerufen. Der Grundgedanke war, dass jeder der 83 Millionen Bürgerinnen und Bürger dieses Landes am Tag der Deutschen Einheit einen Baum pflanzen könnte, um dadurch aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Insbesondere in den sozialen Medien wurde die Aktion unter dem Hashtag #einheitsbuddeln tausendfach geteilt und verbreitet.

SV Aktion “Deckel gegen Polio” war ein großer Erfolg

Die schulweite  Sammelaktion „Deckel gegen Polio“ ist an beiden Standorten sehr erfolgreich durchgeführt worden: Insgesamt wurden ca. 10.000 Deckel gespendet. Wir freuen uns über die große Teilnahme aller am Schulleben Beteiligten. Herzlichen Dank! Leider müssen wir die Aktion ab sofort einstellen, da die Initiatoren das Projekt aus Kostengründen nicht weiter fortführen. Aber: Nach der SV-Aktion ist vor der SV-Aktion! Wir sind gespannt …

https://deckel-gegen-polio.de/

Exkursion zur Wanderausstellung Youniworth

“Wir, die BFW2-1 sowie die BFW1, waren positiv überrascht von unserem Ausflug ins Museum zum Thema “Migration”.
Die meisten von uns dachten, dass es mega langweilig werden würde:

Lange Führung = Fußschmerzen, und viel Gerede = zuuu viel Information.

So typisch Museum halt. Aber es war dann doch anders: Wir konnten uns zum Beispiel Geschichten von Flüchtlingen anhören, woher sie kommen, weswegen sie geflohen sind, was sie sich wünschen/erhoffen für ihre Zukunft usw. und auch Lieder aus unterschiedlichen Kulturen anhören. Fazit: Wir fanden es wirklich gut gemacht!”

“Glück auf!” Exkursion der HHU ins Bergbaumuseum Bochum

„Glück auf“ sagte der Bergmann im Ruhrgebiet bis 2018, als die letzte Zeche im Ruhrgebiet ihre Pforten bis auf Weiteres schloss. Eine Ära ging zu Ende, die den Lebensraum, den Lebensstil und das Image des „Potts“ und seines Umlandes die letzten Jahrzehnte entscheidend prägte. Auf diese Spuren begaben sich am 07.05.2019 auch die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule des Berufskollegs Ennepetal. Da die Hauptausstellung für Besucher unter der Woche derzeit aufgrund von Umbaumaßnahmen geschlossen ist, stand den Schülerinnen und Schülern die kleinere Ausstellung im Nebengebäude zur Verfügung. In dieser konnten sie auf rotierenden Bildern mehr über die früheren Abbaubedingungen im Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet sowie über die „Heilige Barbara“ (Schutzpatronin der Bergleute) erfahren. Anschließend erfolgte eine Führung durch das in ca. 17 Meter Tiefe liegende Anschauungsbergwerk. Dort lässt sich erahnen unter welchen Bedingungen die Bergleute arbeiteten und heute noch arbeiten, allerdings unter weitaus angenehmeren Besichtigungsbedingungen. Die Zeitreise beginnt mit den ersten erdoberflächennahen Kohlefunden im Raum Witten und endet in den Tiefen des modernen und vollautomatisierten Bergbaus mit hydraulischen Abbauschilden. Das ein oder andere Abbaugerät dürfte auch von den Schülerinnen und Schülern in Betrieb bestaunt werden. Zum Abschluss der Führung stand eine Seilfahrt im Seilfahrtsimulator an, bevor es aus dem Bergwerk hoch hinauf auf den Förderturm mit Aussichtsplattform ging. Das heutige Ruhrgebiet von „oben“, zumindest aus knapp 62 Metern Höhe, stellt den Schlusspunkt der Zeitreise durch den Steinkohlebergbau dar. „Glück auf“ bis zum nächsten Mal.